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Mittwochs Abend unter Flutlicht war die Besonderheit der Rahmenbedingungen im Nachbarschaftsduell. Die Gäste kamen mit optimaler Punktausbeute nach drei Spielen in den Kieler Weg und zeigten auch auf dem Platz dass der gute Tabellenplatz nicht von ungefähr kam. Von daher hatte man offensichtlich nicht mit großer Gegenwehr gerechnet, denn unser Team konnte bisher nur gegen Meldorf punkten und auch nicht großartig überzeugen. Zudem wird Anna verletzungsbedingt schmerzlich vermisst.

Diejenigen, die unser Team von vornherein auf der Verliererstrasse wähnten mussten sich allerdings eines Besseren belehren lassen. Die Mädels spielten sehr couragiert und machten dem Favoriten mit viel Druck, hohem Tempo und enormer Laufarbeit richtig gut zu schaffen. Immer wieder gelang es den Ball vom eigenen Tor fern zu halten und in die vordere Reihe zu passen um Gefahr auf das gegnerische Tor zu bringen. Inga in der Innenverteidigung und Stefanie im Tor wussten in der Defensive besonders zu überzeugen. Das Spiel entwickelte sich auf Augenhöhe und beide Mannschaften zeigten ein Spiel auf gehobenen Oberliganiveau.

Die Pleite aus der Überschrift steht für einen von Paulina verschossenen Elfmeter in der 28.Min. Bitter, dass auch der zulässige Nachschuss nicht in die MAschen ging. Statt der bis dahin nicht unverdienten Führung ging es ohne Tore in die Halbzeitpause.

Mit Beginn der 2. Spielhälfte verstärkte der KMTV seine Bemühungen und spielte druckvoller. In dieser Phase mussten wir in der 50. Min. unnötig den 0:1 Rückstand hinnehmen. Das "Pech" steht in diesem Zusammenhang für den KMTV-Torschuss, der sich abgefälscht hinter Stefanie ins Tor senkte. Überzeugt vom Gefühl der eigenen Stärke und mit neuen Kräften (Jessica für Merle und Lisa für Janna) ging es mit hohem Tempo Richtung gegnerisches Tor. Als Jessica auf und davon zog lief die nacheilende Spielerin des KMTV ihr von hinten in die Beine. Dieses üble Foul innerhalb des 16-Meterraumes hätte einen Strafstoss inkl. Karte nach sich ziehen MÜSSEN !! Der Pfiff blieb von der bis dahin ordentlich agierenden Schiedsrichterin aus nicht nachvollziehbaren Gründen aus - und damit erkärt sich die "Panne" aus der Überschrift.

Fast im Gegenzug mussten wir in der 67. Min. den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Aber auch nach diesem Nackenschlag versuchte die Mannschaft das Ergebnis zu korrigieren. Das gelang dann in der 76. Min durch Sophie, die einen Freistoß aus ca. 18 Metern unhaltbar ins obere rechte Eck beförderte. Eine unter dem Strich leistungsgerechte Punkteteilung sollte sich allerdings nicht mehr einstellen.

Viel investiert, gut eingestellt, leidenschaftlich gespielt aber nicht belohnt könnte das Fazit zu dieser Begegnung lauten. Nach Ansicht der Zuschauer zeigte die Mannschaft von Tobias Nehren eine deutliche Leistungssteigerung. Die Basics wurden zu 100% bedient, dass Passspiel aus dem Mittelfeld auf unsere wahrlich blitzschnellen Stürmerinnen wäre eine Anregung für weitere Trainingseinheiten.